„Demjenigen, der heute die Wege geht, die sich um die felsigen und mit Wald bewachsenen Hänge des Hartmannsweilerkopfs schlängeln, werden sonderbare „Narben“ auffallen: Graben, Bunker, Wirrwarr aus Balken und Blech, halb zusammengebrochene Wandflächen, beinahe eine Stadt, wovon nur noch die Gänge, Türen, Kellerfenster und Schwellen übrig sind. Die komplexe Geometrie des Krieges wurde hier von dichtem Gebüsch und dürrem Laub bedeckt ... Diese damals von einem helmtragenden Höhlenvolk bewohnte Stadt ist nun längst verlassen und in Vergessenheit geraten, indem Sie unerbittlich von der Natur einverleibt wurde. Hier und dort wächst Moos wie eine Haut auf dem Stein, was diesem Denkmal aus „hohlen Venen“ und „Gedärmen“ – „ausgeblutet“ vor fast einem Jahrhundert – eine Art sanften Körper verleiht ...“
Jean-Michel Maulpoix
Wir laden Sie hier dazu ein, der Vergangenheit zu begegnen, indem Sie diesen Ort durch verschiedene Führungen sowie zahlreiche kulturelle und künstlerische Projekte kennenlernen.